Die 10.10er Unite-Version des norwegischen Browsers Opera ist fertig und steht für Windows, Mac und Linux zum Download bereit. Unite ist ein Webserver der JavaScript ausführen kann und so beispielsweise Filesharing ermöglicht (ich hatte da vor geraumer Zeit schonmal etwas zu geschrieben).
So, nun ist Operas Geheimnis auch kein Geheimnis mehr. Es hat sogar einen Namen und nennt sich Opera Unite. Damit wollen die Norweger den Client zum Server machen… und umgekehrt – wie man das von P2P kennt, nur eben ohne ed2k-Protokoll oder BitTorrent oder ähnlichem.
Der norwegische Browserbauer will das Web revolutionieren. Wie? Das ist die Frage, bisher weiss man leider nur wann: Am nächsten Dienstag, dem 16. Juni um 09:00 Uhr.
Angeblich geht es um eine komplett neue Technologie. Die stattfindende Vorführung dazu ist für jeden zugänglich, eine Pressekonferenz soll im Netz gestreamt werden.
Wer auf die Schnellauswahl von Webseiten à la Opera steht (das sind diese kleinen Bildchen, die Opera anzeigt, wenn er eben gerade nix anzuzeigen hat), kann das mit dem Add-on ‘Desktop’ jetzt auch für den Firefox haben (nur Version 3.0.x, z.Z. nicht 3.5 Beta).
Opera 9.63 korrigiert sieben Sicherheitslücken, von denen vier als gefährlich eingestuft werden, da mit ihnen beliebiger Programmcode ausgeführt werden kann. Der Norden rät dringend zum Update!