Der CCC hat einen Entwurf des neuen BKA-Gesetzes veröffentlicht, der ihm anonym zugespielt wurde. Das Dokument im PDF-Format gibt es hier: KLICK
Da kann man mal sehen, was mit unseren Rechten so geplant wird. Menschen mit Nerven- oder Herzschwäche rate ich dazu, dieses Schriftstück nicht zu lesen!
Ausgerechnet Grossbritannien -eines der Vorreiterländer, wenn es um das Ausleben Orwell’scher Theorien geht- schafft es nicht, die Vorratsdatenspeicherung umzusetzen.
Wie Gulli (wer sonst?) berichtet, wird die VDS dort jetzt zwar in nationales Recht umgesetzt, allerdings ausgenommen jeglicher Verkehrsdaten im Internetbereich. Dort hatte sich die ISPA (Internet Service Providers Association) dagegen gewehrt, obwohl ihnen Aufwandsentschädigungen angeboten wurden. Man könnte diese Umsetzung somit getrost als gescheitert betrachten.
Vielleicht ist es noch etwas zu früh, einen Kantersieg zu feiern. Gemessen an dem Widerstand, der sich in Deutschland immer breiter macht, darf jedoch gehofft werden, zumal die Verfassungsmässigkeit hier doch äusserst fraglich ist.
Das Politblog fordert im Rahmen des antiterroristischen Wochenendes (12. - 14. Oktober) dazu auf, unter dem Motto "Vorbei mit Duckmäusertum und halbherzigem Rumgezeter!", terrorverdächtige Gegenstände und Utensilien bei der nächsten Polizeidienststelle abzugeben.
Dazu zählen:
Wecker, Uhren und Drähte - diese können zu Zeitzündern umgebaut werden.
Mobiltelefone, SIM-Karten, Benzinkanister, Gaskartuschen und Nägel - sie sollen im Juni in Glasgow zum Bau von Splitterbomben verwendet worden sein.
Leere Weinflaschen - wurden in der Vergangenheit wiederkehrend zum Bau von Molotowcocktails benutzt. Sämtliches Leergut ist daher bei der Polizei abzugeben.
Zitronen - sind gefährliche Südfrüchte, die schon 1976 bei Anti-Atom-Demos in Kalklar von der Polizei zu Defensivwaffen erklärt wurden, da sie gegen Tränengas schützen.
Dort könnt ihr dann übrigens (wenn ihr eh schonmal da seid) auch ein Formular unterschreiben, welches die Luftwaffe ermächtigt, euch als Passagier einer entführten Maschine abzuschiessen.
Wer noch weitere Anregungen haben möchte, kann diese unter o.g. Link beim Politblog nachlesen (oder auf das hier zurückgreifen).
Der Ego-Shooter Bioshock von 2KGames (Tochter von Take Two Interactive) ist in England mit einem nicht deinstallierbarem SecuROM-Kopierschutz von Sony DADC ausgeliefert worden, welcher auch noch für Konflikte mit diversen Virenscannern sorgt.
Laut Gulli gibt es im Herstellerforum bereits 50 Seiten voller Beschwerden, auch weil die Activation-Keys auf 2 begrenzt sind. 2KGames verspricht allerdings ein Update, welches das SecuROM-Problem beseitigen soll.
Ferner verstösst das Game wohl auch noch gegen die eigenen Lizenzbestimmungen, wie User berichten. Laut diesen, darf das Game auf einer Maschine deinstalliert, und auf einer anderen wieder installiert werden (eben so, wie man’s kennt). Dies ist aber durch die Begrenzung der Keys nicht möglich.
Also liebe Gamer: Bevor ihr in den nächsten Tagen in Deutschland dieses (im Übrigen laut Fachpresse sehr gute) Spiel kauft, vergewissert euch, dass diese Situation geklärt ist.
Die Software von coupons.com ermöglicht es, in einem bestimmten Masse Gutscheincodes von Werbepartnern auszudrucken. Die hier getroffene Massnahme zur Einschränkung dieses Vorgangs wird jedoch dilletantischerweise in der Windows-Registry festgehalten. Löscht man dort die entsprechenden Registry-Schlüssel, weiss die Software nicht mehr, wie viele Coupons sie schon gedruckt hat. Ein -nachvollziehbar- sehr leicht zu knackender Schutz.
So weit, so schlecht.
Ein User aus Kalifornien hat, um seine Fähigkeiten zu demonstrieren und einen Job bei dieser Firma zu bekommen, eben genau diesen Schwachpunkt demonstieren wollen und wirft damit nun die Frage auf, ob man (bezogen auf diesen Fall) überhaupt Dateien auf seinem eigenen PC verändern darf. Wenn es nach coupons.com geht, soll er nun nämlich genau dafür bestraft werden.
Gulli (in diesem Fall -wie so oft- Quelle) spinnt das Ganze noch weiter und wirft hier sogar die Frage auf, ob eine Neuinstallation eines Systems, auf dem jemals eine Software von coupons.com installiert war, einen Versuch darstellt, diesen besagten Schutz zu umgehen.
Wem das jetzt kompliziert, verrückt oder einfach ‘amerikanisch’ vorkommt, der ist damit wohl auf dem richtigen Weg!
Wir waren heute (na eigentlich schon wieder gestern) auf dem Schwedenfest, wo Kim Wilde ab 22:45 Uhr auf dem Marktplatz live performt hat. Die Frau hat noch immer ne Wahnsinnspower auf der Bühne und ne Mords-Livestimme (hätte ich gar nicht in dem Masse erwartet). Tolle Vorstellung, aber sie ist ja nicht umsonst ne Ikone!
Viel weniger toll war die fehlende Kooperation der hiesigen Verkehrsbetriebe, der letzte Bus fuhr um 23:27 - das Konzert war längst noch nicht zu Ende. Die gute Kim wird sich auf der Bühne auch gefragt haben, warum gerade bei ihrer aktuellen Single die meisten Leute weglaufen. Da hätte Frau Wilcken, ihres Zeichens Bürgermeisterin von Wismar, doch eigentlich dran drehen können (müssen?).
Auch zu bemängeln waren die Leinwände, die sehr tief hingen und auch nicht allzu gross waren. Ines hat’s trotzdem geschafft, mit ihrer Coolpix ein Stück von ‘Chequered Love’ auf Video festzuhalten: