Aus rechtlichen Gründen kann gulli.com seine (Tausch-)Börse nicht weiter betreiben. Wenn man über den entsprechenden Link versucht, an die Erklärung zu kommen, erhält man zur Zeit leider bloss eine Fehlermeldung. caschy hat’s offenbar noch geschafft, etwas vom Text mitzubekommen, daher bin ich so frei und zitier mal aus seinem Blog:
Hey All,
Heute ist ein schwarzer Tag für unser gulli:board. Wir sind auf Grund bereits länger andauernder, schwelender Konflikte mit Rechteinhabern gezwungen, einen Teil der Börse zu schließen. Es ist uns völlig klar, dass mit der Börse ein wichtiger Teil von gulli geht, das tut uns genauso weh wie Euch. Trotz des Wegfalls der o.g. Foren wird gulli als Plattform für freie Meinungsbildung und -Äußerung unberührt bleiben. Themen wie Security, IT, Urheberrecht, Rechteverfolgung, Abmahnungen, Filesharing, Datenschutz und auch sonstige, interessante Entwicklungen werden auch weiterhin ein fester Bestandteil der lebhaften Diskussionen auf unserer Plattform sein.
Hat mich ohnehin seit längerer Zeit gewundert, dass sich gulli so lange über deutsche und österreichische Gesetze hinwegsetzen konnte. Irgendwann musste das ja mal passieren.
via stadt-bremerhaven.de
Update: Link funktioniert offenbar wieder!
Hier die Top 10 in Reihenfolge:
- Lars Hinrichs, Hamburg, Xing
- Ibrahim Evsan, Köln, sevenload
- Max Wittrock, Passau, MyMuesli
- Felix Haas, München, amiando
- Sarik Weber, Hamburg, cellity
- Thomas Heßler, Berlin, zanox
- Dennis Bemmann, Berlin, studiVZ
- Heiko Hubertz, Hamburg, Bigpoint
- Stephan Uhrenbacher, Hamburg, Qype
- Kai Tietjen, Berlin, Mister Wong
via deutsche-startups.de
Vom 01. bis zum 10. August versteigert die Bahn eine Million Fahrkarten bei eBay mit einem Startpreis von einem Euro. Die Erlöse fliessen dem DBS (Deutscher Behindertensportverband) zu.
Schon am 29.07. startet die Auktion zu einer 16tägigen Reise nach Peking. Sie endet am 05.08. und beinhaltet die Anreise mit der transsibirischen Eisenbahn.
Mehr Infos gibt es hier.
via Golem
Der Gesundheitsausschuss des Bundestages wird sich am 15.10. diesen Jahres in einer öffentlichen Anhörung mit der Lage von Patienten auseinandersetzen, denen cannabishaltige Medikamente helfen würden (z.B. bei starken Schmerzen, Krebs, MS, Epilepsie, Tourette, Hepatitis, Querschnittlähmung, Rheuma, HIV, etc.).
Leider sind derartige Medikamente nach wie vor verboten, obowohl nur sehr geringe Nebenwirkungen bekannt sind. Leute, die aus o.g. Gründen Cannabis konsumieren, werden strafrechtlich verfolgt. Die Bundesregierung sieht in dieser Debatte primät eine Verharmlosung der Konsumrisiken des Rauschmittels.
Erschwerend hinzu kommt, dass das dem BtMG unterliegende Medikament ‘Dronabinol‘ nur auf Privatrezept ausgestellt wird und sehr teuer ist, so dass es sich viele Patienten auch einfach nicht leisten können. Ausserdem wird die Wirksamkeit in Frage gestellt, da Dronabinol lediglich THC und keine weiteren Cannabinoide enthält.
Das Selbsthilfnetzwerk Cannabis Medizin (SCM) hat deshalb eine Petition ins Leben gerufen, die auch Ihr -so Ihr denn dafür seid- zeichnen könnt und solltet. Die gesammelten Unterschriften werden dann bei der Anhörung vorgelegt. Einfach auf das Banner unten klicken.
via Gulli / SCM
Ich lese hier gerade in meinen Feeds rum und sehe bei Gulli, dass ausgerechnet unser (über alles geliebeter) Innnenminister die Leute auffordert, mehr Aktivität in das Internet zu legen?
Dazu fordert der auf, der dafür verantworlich ist, dass sich das keine Sau mehr traut?
Ich hab heute echt nen Haufen Scheisse erlebt: Job verloren, daraufhin in Spontanentscheidung meine verbliebenen Haare abrasiert, und sonst halt noch den haushaltsüblichen Quatsch. Reicht also locker für einen Tag! Aber das bringt das Fass zum Überlaufen.
Ich bin auch -ehrlich gesagt- gar nicht in der Lage, diesen verf***ten Artikel ganz durchzulesen, weil mir da einfach was mit mir durchgeht. Wenn das also ‘nicht so gemeint’ war, bitte ich um Nachsicht.
Ansonsten geh ich jetzt kotzen… ![kotz http://www.planet-kristen.de/gsmilies/icon_kotz.gif]()
Gut geschockt war ich gerade eben, als ich lesen musste, dass meine kontoführende Bank, die Sparkasse Köln-Bonn, scheinbar in mehreren Fällen Informationen an die ArGe Köln herausgegeben hat - und das ohne die betroffenen Kunden vorher zu fragen. Die Pressesprecherin des Unternehmens findet dieses Vorgehen sogar völlig in Ordnung und meint, man hätte die Kunden nicht mal informieren müssen.

Berufen wird sich dabei auf § 60 SGB II. Dieser allerdings besagt, dass eine Auskunftspflicht nur dann besteht, wenn sich ein Sachverhalt nicht auf anderem Weg aufklären lässt und beinhaltet entsprechende Auflagen, die hier offenbar nicht eingehalten wurden.
Ich bin zwar nicht direkt betroffen, da mein Hauptwohnsitz nicht mehr in Köln ist, und ich auch kein ALGII-Empfänger bin, aber das ist doch wieder ein weiteres, erschreckendes Beispiel, wie in diesem Land mit dem Datenschutz umgegangen wird.
Mehr dazu gibt’s bei Gulli und im Erwerbslosenforum.
Nicht zuletzt als Reaktion auf den zur Zeit aktuellen Telekom-Skandal will der AK-Vorrat jetzt beim Aktionstag “Freiheit statt Angst” in vielen Städten kostenlos fake-registrierte Prepaid-Karten für Handys verteilen.
Uwe Schulze vom AK-Vorrat dazu: “Vor dem Hintergrund dieses Skandals empfehlen wir nur noch mit Handykarten zu telefonieren, die auf Fantasienamen und -anschriften registriert sind. Auch den jetzt betroffenen Journalisten und Telekom-Managern empfehlen wir die Verwendung dieser Karten.”
Patrick Breyer, ebenfalls AK-Vorrat sagt: “Seit dem Jahr 2004 ist der anonyme Kauf von SIM-Karten nicht mehr möglich. Die Überprüfung der persönlichen Daten wird aber von den Unternehmen unterschiedlich gehandhabt. Anbieter wie Aldi verlangen zum Beispiel keinen Personalausweis.”
Illegal ist das laut Breyer (der nunmal Jurist ist) nicht. Mehr zu den besagten Karten steht hier.
Quellen: Golem, Gulli