Heute ist bei Golem zu lesen, dass das (ach so tolle) iPhone von Apple seine Nutzer evtl. dahingehend ausspioniert, dass es bei der Nutzung verschiedener Dienste seine IMEI an Apple-Server schickt. Niemand weiss, was Apple mit diesen Daten anstellt.
Das US-Blog uneasysilence.com legt sogar Beweise dafür vor. Dies äussert sich darin, dass beim Abruf von z.B. Aktienkursen oder Wetterinfos eben diese eindeutige Nummer übertragen wird. Laut o.g. Blog würde Apple angeblich die IP-Adresse protokollieren, um herauszubekommen, welche Infos angefordert wurden.
Versucht man hingegen, die IMEI-Übertragung zu unterbinden, reagiert das iPhone damit, gar keine Daten zu liefern. Das legt natürlich die Vermutung nahe, dass auch andere Services entsprechend von Apple überwacht werden.
Frei nach dem frisch übernommenen Motto ‘Jetzt erst recht’ lässt unser Freund Schäuble die Arbeit an der RFS (Remote Forensic Software) wieder aufnehmen. Eingefrorene Gelder und unbesetzte Personalstellen sollen per Aufhebungserlass wieder verfügbar gemacht werden. Dies teilte der Innenmninister am 13.11. dem BKA per Erlass mit.
Obwohl eine rechtliche Grundlage nach Einschätzung des Spiegel nicht in Sicht ist, sucht sich Herr Dr. Schäuble zur Zeit wohl Verbündete im Haushaltsausschuss und bei der SPD. Obwohl Karlsruhe offenbar arge Bedenken hat, teilte er Gisela Piltz (FDP) mit, dass eine funktionsfähige Software zur Verfügung stehen müsse.
Der DPoIG (Landesverband der deutschen Polizeigewerkschaft) in Berlin hat ein offenes Betriebssystem für die Berliner Polizeibehörde gefordert, weil sich die Windows-Systeme angeblich zu oft aufhängen.
Dort brauchen die Beamten dadurch rund 90 Minuten, um eine einzige Anzeige aufzunehmen. Die Gewerkschaft schlägt nun auch noch vor, mit den dadurch eingesparten Mitteln die Weihnachtsgelder zu finanzieren.
Weiter wird berichtet, dass die Berliner Polizei über des Fernschreibesystem EPost810 dieses Jahr ~50 Stunden nicht erreichbar war. In anderen Bundesländern seien diese Ausfallzeiten bei ~2 Stunden angesiedelt.
Anmerkung: Ich selbst benutze Windows (XP) als Betriebssystem. Über derartige Ausfallerscheinungen kann ich mich allerdings nicht beklagen. Vielleicht sollte man doch eher mal überprüfen, ob diese ominöse Fernschreibesoftware nicht total verbuggt ist.
Aldi-Nord bietet ab 22.11. wieder mal ein neues Notebook an:
17″-Display
Intel Core Duo T5450 mit 1,66 GHz und 2MB Level2-Cache
2 GB RAM (voll bestückt)
Nvidia GeForce 8600M GS mit 256 MB RAM
250 GB SATA-Festplatte
DL-Multi-DVD-Brenner
SD/MMC/MemoryStick-Kartenleser
Express-Card-Steckplatz
LAN/Intel ProSet 3945-WLAN (IEEE 802.11b/g)
56K-Analogmodem
4 x USB, 1 x DVI, 1 x HDMI,
1 x Line-In, 1 x Headphone, 1 x SPDIF, analoger 5.1 Raumklang
TV-Tuner für Express-Card-Slot incl. Antenne und Fernbedienung
Software: Windows Vista Home Premium (vorinstalliert + Recovery-DVDs), Microsoft Works 9, Medion Home Cinema (PowerDVD 7, PowerDirector 6, PowerProducer 4, Media Show), Nero 7 Essentials, Ulead PhotoImpact 12 SE, WISO Mein Geld 2008, BullGuard IS (90 Tage), Symantec Systemwiederherstellung, Sceneo Bonavista, TVSweeper 3 SE
opt. USB-Maus, Tasche, Adapter DVI-VGA
3 Jahre Garantie + Hotline-Support
Farbe: schwarz/glänzend
Das Ganze kostet dann 999 Euro. Das Angebot gibt’s -wie immer- nur in begrenzter Stückzahl. Ob das Angebot auch für Aldi-Süd gilt, steht noch nicht fest.
Auf den Seiten von Aldi konnte ich das Angebot zum jetzigen Zeitpunkt nicht finden.
Wie bereits am 15. zu lesen war, wird die Auskunft der DTAG (11833) nun doch nicht verkauft. Der Telekom entgeht damit etwa eine halbe Milliarde Euro, die sie vom US-Konzern Infonxx bekommen hätte.
Insgesamt gab es wohl 20 Interessenten, darunter Callcenter-Firmen aus In- und Ausland. Finanzvorstand Eick sagte dazu nur, dass die Telekom nicht unter Verkaufsdruck stehe und finanziell kerngesund sei.
Die Auskunft selbst beschäftigt nur ca. 40 Mitarbeiter, der Rest läuft per Outsourcing. Das Call-Volumen liegt bei ~120 Millionen Anrufen/Jahr. Der Umsatz beträgt jährlich ca. 200 Millionen Euro bei einem Marktanteil in Deutschland von rund 60%. Grösster Konkurrent ist hier die Telegate mit etwa 30% Marktanteil.
Anmerkung: Bevor mich jemand meiner Arbeitskollegen virtuell steinigt - mir sind auch etwas andere Zahlen bekannt. Die o.g. Daten sind der Quelle entnommen.