Stasi lebt

Und zwar bei der ArGe in Kiel. Dort sollte eine Arbeitslose an einem “freiwilligen Experiment” teilnehmen. Sie bekam einen Fragebogen, in dem sie ihren gesamten Tagesablauf von 06:30 – 21:00 Uhr für eine komplette Woche darlegen sollte.

Aber das ist ja noch nicht alles. Beim nächsten Besuch bekam sie die Aufgabe, eine “soziale Netzwerkkarte” anzufertigen. Diese sollte die Namen aller Freunde und Bekannten, Ärzte, Nachbarn, etc. beinhalten. Hinzu kamen 26 Fragen à la “Von wem könnten sie sich Geld borgen?”. Desweiteren wurde gefragt, mit wem sie sich getroffen/telefoniert habe.

Als der Betroffenen das Ganze dann doch ein bisschen zu weit ging, wurde ihr plötzlich mit Sanktionen in Form von Kürzungen gedroht.

Man fragt sich doch unweigerlich: “Was soll das?”. Ist so was denn nötig? Die Arge Kiel meint JA, Rechtsexperten meinen NEIN. Aber bevor ich das jetzt hier komplett zusammenfasse, kann man hier gleich den ganzen Artikel lesen. Die Fragen gibt es übrigens hier als .pdf!

Tzzzz….

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via zeit.de / pic via flickr




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Ein Kommentar zu “Stasi lebt”

  • kopflast Says:

    Da fällt mir auch keine gute Absicht mehr ein, die das decken könnte. Ganz offensichtlich wird hier eine Menge Energie verbraucht ohne dabei am Problem das Geringste zu ändern. Danke für die Links, auf den Fragebogen bin ich gespannt.

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