Aufklärung bei Opera
So, nun ist Operas Geheimnis auch kein Geheimnis mehr. Es hat sogar einen Namen und nennt sich Opera Unite. Damit wollen die Norweger den Client zum Server machen… und umgekehrt – wie man das von P2P kennt, nur eben ohne ed2k-Protokoll oder BitTorrent oder ähnlichem.
Ich versuch das mal in wenige Worte zu fassen, da Opera natürlich selbst ne komplette Abhandlung verfasst hat, wo man Details nachlesen kann.
Jeder PC wird Client und Server gleichzeitig sein. Damit wird es möglich, Musik, Bilder, Websites oder sonstwas miteinander zu sharen, wobei eine genaue Kontrolle über das, was geteilt wird, natürlich auch gegeben sein soll. Opera stellt Proxyserver bereit, die eine Verbindung zum Opera-Unite Nutzer herstellen.
Die entsprechende Software dazu gibt es (als Preview) bei labs.opera.com für Windows, Mac und Linux. Eine Opera-ID braucht man auch noch, die aber dieselbe ist, wie die für MyOpera bzw. Opera-Link.
Unter unite.opera.com gibt es neben jeder Menge Infos eben die erforderlichen Dienste (z.Z. sechs Stück), die dann jeweils unter einer aus Device, Username und Dienst beinhaltenden URL für die Außenwelt zu erreichen sind:
- File Sharing dient logischerweise dem Austausch von Dateien, wobei natürlich lediglich ein Verzeichnis dazu freigegeben werden muss, ähnlich einem FTP-Server.
- Photo Sharing macht im Prinzip das Selbe, zeigt aber zusätzlich eine Galerie mit Thumbnails an.
- Der Web Server hostet eine komplette Website, die ebenfalls in einem Ordner zur Verfügung gestellt wird.
- Media Player stellt die Musiksammlung inklusive Abspielmöglichkeit im Browser für die Öffentlichkeit zur Verfügung.
- Fridge ist eine Art Pinnwand, wo man sich gegenseitig Nachrichten hinterlassen kann.
- Bei The Lounge handelt es sich um einen Chat unter Opera-Unite.
All das läuft schneller, wenn UPnP zum Einsatz kommt, geht aber auch ohne, wenn denn am Router Port 8840 weitergeleitet ist. Zur Kontrolle gibt es so genannte Acitivity Feeds, die die verwendeten Dienste und den Traffic anzeigen. Hierüber können Dienste auch einzeln deaktiviert werden.
Damit sich das Ganze auch vorwärts entwickeln kann, stellt Opera APIs zur Verfügung, so dass sich jeder (der will bzw. kann) an der Entwicklung von weiteren Diensten o.ä. beteiligen kann.
via golem
More From KRiZZi
KRiZZi Recommends
- Free Backlinks…..Get Backlinks Every Day! (Chad Nicely)
- Die Toten Augen – Complete Opera (Indiacitys)
















16. Juni 2009 um 14:14 Uhr
Hört sich interessant an. Vor allem die Möglichkeit eine Webseite über den Browser zu hosen finde ich ganz interessant. Das könnte man gut zum entwickeln benutzen wenn man dabei noch keinen eigenen Webspace mieten möchte.
16. Juni 2009 um 15:48 Uhr
[...] und ich bin auf alle Fälle interessiert. Was Opera Unite ist kann man auf Golem nachlesen hier auf einem netten Blog nachlesen…. und ein wenig in dem folgenden Vid betrachten. Okay ist mehr Marketing aber ich finde die [...]