Zum Thema Telekomdaten für das BKA
Am Donnnerstag hatte (unter anderem) ich darüber berichtet, dass die Telekom dem BKA Daten für eine Rasterfahndung geliefert haben sollte. Das Bundeskriminalamt dementierte zu diesem Zeitpunkt noch alles.
Jetzt räumten sie ein, Daten von männlichen (wieso eigentlich nur männliche?) Telekom-Angestellten im Alter von 18 – 40 angefordert und auch bekommen zu haben, dies sei jedoch auf freiwilliger Basis geschehen. Und von einer Rasterfahndung will man dort auch nichts wissen. Solche Daten sollen zudem bereits ab dem 01.10.96 ausgwertet worden sein. Allerdings wurde kein Betroffener jemals darüber informiert, weder vom BKA noch von der T-Com. Kundendaten seien nicht mit einbezogen worden.
Laut Datenschutzexperte Thilo Weichert war das zur Gefahrenabwehr definitiv nicht notwendig und somit auch nicht zulässig. Die Frankfurter Rundschau spricht bereits von einem erneuten Datenskandal (es gibt ja neuerdings jeden Tag irgendwo einen).
Die Stellungnahme fiel jedenfalls reichlich dürftig aus. Weitere Einzelheiten gibts bei der Frankfurter Rundschau.
Es ist immer das Selbe. Jetzt schieben sich das BKA und die Telekom den schwarzen Peter gegenseitig zu, bis wieder Gras über die Sache gewachsen ist.
via gulli















