T-Com lieferte Daten für das BKA

Die deutsche Telekom hat dem Bundeskriminalamt im Jahre 2001 alle verfügbaren Kundendaten zum Zweck einer Rasterfahndung nach dem 11. September zur Verfügung gestellt, berichtet die Frankfurter Rundschau. Dort beruft man sich auf ‘gut informierte Konzernkreise’.

Nicht, dass es hierfür eine ‘ersichtliche Rechtsgrundlage’ gegeben hätte. Nein, das Ganze ist offenbar auf dem ‘kleinen Dienstweg’ abgelaufen. Das Ziel war nicht eine Suche nach konkreten Personen, sondern eine umfassende Durchrasterung nahezu aller Kundenbestände der Telekom, um so Schläfern auf die Spur zu kommen.

Eine Stellungnahme gegenüber der Frankfurter Rundschau lehnt die T-Com und auch das BKA ab: “Wir sind nicht befugt, über Auskunftsersuchen staatlicher Stellen, die wir auf Grund unserer Stellung als Telekommunikationsprovider zu beantworten haben, Dritten gegenüber irgendwelche Informationen zu erteilen”, so ein Telekom-Sprecher.

Wir lieben unser Land, all die Korruption, die Union, wir lieben unser Land.
[Die toten Hosen - 1000 gute Gründe]

via golem

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