iPhone-Firmware ist anfällig

Offenbar exisitieren in der iPhone-Firmware etliche Sicherheitslöcher, die nie beseitigt wurden. So soll es sogar möglich sein, von aussen auf sensible Daten zuzugreifen und Gespräche zu führen.

Das OS beim iPhone ist ein abgespecktes Mac OS X. Schön und gut. Bloss dass Sicherheitslücken, die bei der Desktopversion längst bereinigt sind, beim iPhone einfach belassen wurden, so Sicherheitsexperte Charlie Miller für die Washington Post. Auch ist das Sicherheitsleck von Safari, das im März innerhalb von 2 Minuten bei einem Wettbewerb gehackt wurde, vorhanden. Miller behauptet, er habe eine Malware programmiert, die eben genau diese Lücke nutzt. Er habe so Zugriff auf das Adressbuch, die Anrufliste und die SMS. Wenn man das Opfer des Angriffs noch dazu bewegt, einen speziellen Link in Safari zu öffnen, ist sogar telefonieren möglich.

Alles in Allem geht der Tenor dahin, dass die Sicherheits- bzw. generell die Updatepolitik beim iPhone scheinbar eine mittlere Katastrophe ist. Es wird zwar damit geworben, dass das Telefon wöchentlich nach Updates sucht, wenn diese aber nicht erscheinen, gibt es auch nichts upzudaten. Das letzte Update stand somit im Februar 2008 zur Verfügung.

Es wird damit gerechnet, dass zum Verkaufsstart des iPhone 3G (11.07.2008) ein Upgrade auf Version 2.0 der Firmware verfügbar ist, in dem diese offenen Sicherheitsrisiken hoffentlich geschlossen werden.

via Golem


1 Kommentar


  • By Tinas Mountainbike, 18. Juli 2008 @ 10:24

    Das neue iPhone ist doch erste seit einer Woche erhältlich. Klar kann es da passieren das es noch Sicherheits Lücken gibt. Das ist bei alles Produkten so. Aber wie viele davon Stehen so im Rampenlicht wie das neue iPhone.


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