Petition zur Legalisierung von medizinischem Cannabis

Der Gesundheitsausschuss des Bundestages wird sich am 15.10. diesen Jahres in einer öffentlichen Anhörung mit der Lage von Patienten auseinandersetzen, denen cannabishaltige Medikamente helfen würden (z.B. bei starken Schmerzen, Krebs, MS, Epilepsie, Tourette, Hepatitis, Querschnittlähmung, Rheuma, HIV, etc.).

Leider sind derartige Medikamente nach wie vor verboten, obowohl nur sehr geringe Nebenwirkungen bekannt sind. Leute, die aus o.g. Gründen Cannabis konsumieren, werden strafrechtlich verfolgt. Die Bundesregierung sieht in dieser Debatte primät eine Verharmlosung der Konsumrisiken des Rauschmittels.

Erschwerend hinzu kommt, dass das dem BtMG unterliegende Medikament ‘Dronabinol‘ nur auf Privatrezept ausgestellt wird und sehr teuer ist, so dass es sich viele Patienten auch einfach nicht leisten können. Ausserdem wird die Wirksamkeit in Frage gestellt, da Dronabinol lediglich THC und keine weiteren Cannabinoide enthält.

Das Selbsthilfnetzwerk Cannabis Medizin (SCM) hat deshalb eine Petition ins Leben gerufen, die auch Ihr -so Ihr denn dafür seid- zeichnen könnt und solltet. Die gesammelten Unterschriften werden dann bei der Anhörung vorgelegt. Einfach auf das Banner unten klicken.

 

 

via Gulli / SCM

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Ein Kommentar zu “Petition zur Legalisierung von medizinischem Cannabis”

  • Axel F. meint:

    Hallo !
    Ist es denn wirklich wissenschaftlich erwiesen das Kannabishaltige Medikamente helfen ? Wenn ja wird es trotzdem schwer die Genehmigung durchzubekommen, da man sicher gleich wieder weiterspinnt und irgendwelchen Missbrauch vermutet.
    Gruß Axel

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