Sparkasse Köln-Bonn gibt Daten an ArGe heraus

Gut geschockt war ich gerade eben, als ich lesen musste, dass meine kontoführende Bank, die Sparkasse Köln-Bonn, scheinbar in mehreren Fällen Informationen an die ArGe Köln herausgegeben hat – und das ohne die betroffenen Kunden vorher zu fragen. Die Pressesprecherin des Unternehmens findet dieses Vorgehen sogar völlig in Ordnung und meint, man hätte die Kunden nicht mal informieren müssen.

Berufen wird sich dabei auf § 60 SGB II. Dieser allerdings besagt, dass eine Auskunftspflicht nur dann besteht, wenn sich ein Sachverhalt nicht auf anderem Weg aufklären lässt und beinhaltet entsprechende Auflagen, die hier offenbar nicht eingehalten wurden.

Ich bin zwar nicht direkt betroffen, da mein Hauptwohnsitz nicht mehr in Köln ist, und ich auch kein ALGII-Empfänger bin, aber das ist doch wieder ein weiteres, erschreckendes Beispiel, wie in diesem Land mit dem Datenschutz umgegangen wird.

Mehr dazu gibt’s bei Gulli und im Erwerbslosenforum.

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