Der Tux im Arbeitsamt

Die Bundesagentur für Arbeit hat nun 13.000 Internet-Informationsplätze auf Linux umgestellt und damit das bisherige Windows NT abgelöst, da dies angeblich in Kombination mit dem Internet Explorer nicht mehr bei der Darstellung aktueller Inhalte ausreicht.

Eingesetzt wird hier OpenSuse 10.1 Remastered, als Browser dient natürlich Firefox.

Von Linux verspricht man sich in erster Linie Stabilität, Sicherheit und Flexbilität. Ebenfalls ist eine Vereinheitlichung von Wartungs- und Automatisierungsvorgängen im Einklang mit den Linux-Servern der Arbeitsagentur angestrebt. Dies soll, zusammen mit den wegfallenden Lizenzen, natürlich auch Geld einsparen.

Quelle: Golem, Heise

Joomla 1.5 ist da

Der Mambo-Ableger Joomla ist nun, nach laaaanger Betaphase, doch endlich in der Version 1.5 erschienen. In der neuen Version wurde der Quelltext komplett überarbeitet respektive neu geschrieben, wodurch die Administration wesentlich einfacher sein soll. Ebenfalls sollen Internationalisierung und Barrierefreiheit verbessert worden sein. Templates, Module, etc. sind angeblich abwärtskompatibel und laufen auch auf 1.0.x-Versionen.

Den Download des CMS gibt es unter anderem hier, weitere Infos hier.

Quelle: Golem

Thank God It’s Monday

Da mir gerade mehrere interessante News auf einmal über den Weg gelaufen sind, werde ich diese -auch aus Zeitgründen- einfach mal link- und smiliefrei in einem Posting zusammenfassen:

Die Telekom macht sich bei der Konkurrenz unbeliebt, indem sie die Teilnehmeranschlussleitungen für Reseller einfach mal warten lässt, und das laut Focus für teilweise über 4 Wochen. Eigene Kunden werden natürlich umgehend abgefertigt. QSC spricht gar von 12 Wochen für die Schaltung einer TAL. Mittlerweile sind angeblich mehr als 100.000 Kunden in der Warteschlange. Abwarten, ob die Bundesnetzagentur hier eingreifen muss/wird. (Golem)

Die Bayern (nein, nicht der FC-Bayern) wollen die Online-Dursuchung jetzt alleine, ohne das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abzuwarten, durchboxen. CSU-Innenminister Herrmann will schon nächsten Monat einen Gesetzesentwurf herausgeben. Vorgaben aus Karlsruhe könnten dann anschliessend einfliessen. Die SPD bezeichnet er als ‘Sicherheitsrisiko’. Wie das Ganze ablaufen soll, ist nicht bekannt. Experten vermuten aber Wohnungseinbrüche zu diesem Zweck. (Golem)

Skype hat Videofunktionen teilweise abgeschaltet, da ein Sicherheitsloch bekannt wurde. So ist derzeit kein Zugriff auf Dailymotion möglich, da Angreifer so die komplette Kontrolle über den Rechner übernehmen könnten. Zustande kommt dies dadurch, dass hier die Renderingengine des IE benutzt wird, die ihrerseits duch ein Leak vollen Zugriff auf die lokale Zone ermöglichen könnte. Ein Patch ist offenbar in Arbeit, allerdings noch nicht erschienen. (Golem)

Update v. 23.01.: Skype hat nun auch das Metacafé abgeschaltet!

Am Wochenende wurde die Website der RIAA gehackt bzw. gelöscht. User von reddit.com hatten öffentlich diskutiert, wie man die Datenbank mit Requests zur Aufgabe zwingen könnte. Ein Hacker hatte sie dann anschliessend per SQL-Injection leergefegt. Die Aktion hat zwar keine grösseren Folgen (die Seite steht wieder mit allen Inhalten), brachte bei Digg jedoch 6600 Votes und 400 Comments. Seitens TorrentFreak fragte man freundlich an, ob die RIAA mit der Verfolgung von Filesharern so beschäftigt gewesen sei, dass man keine Zeit hatte, gute Programmierer einzustellen. (Gulli)

Die Türkei sperrte zum dritten Mal innerhalb von 12 Monaten den Zugriff auf YouTube, da dort offenbar Clips existieren, die den Gründer der modernen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, verhöhnen. (Gulli)

Überflüssiger Ballast

Wie ich gerade beim Kollegen Boje erfahren durfte, ist es doch recht simpel, sich für immer und ewig (naja, zumindest bis zur nächsten Windows-Installation) von der Capslock-Taste zu befreien - sofern man sie, wie vermutlich viele User, ohnehin nicht nutzt.

Verantwortlich ist -natürlich- ein Registryeintrag, nämlich HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Keyboard Layout

"Scancode Map"=hex:00,00,00,00,00,00,00,00,02,00,00,00,00,00,3a,00,00,00,00,00 sorgt hier für ein Abschalten.
"Scancode Map"=- schaltet Capslock wieder ein.

Fertig vorbereitete Abhilfe gibt es bei der CT.

Jagen Piratenjäger illegal?

Wie ich gerade bei Gulli lese, ist das Verfahren, das eine “Schweizer Firma”, die sich mit der Investigation von Filesharern beschäftigt (welche könnte das wohl sein? ), ebenfalls nicht legal. Sie verletzt damit nämlich offenbar Persönlichkeitsrechte.

Dies begründet sich darin, dass “diese Firma” so Akteneinsicht vor Abschluss der Strafverfahrens bekommt und auch vorher zivilrechtliche Ansprüche geltend macht. Damit wird das Fernmeldegheimnis verletzt, da noch nicht feststeht, ob das Verhalten des mutmasslichen Filesharers strafrechtlich tatsächlich von Belang ist. Eine ‘Durchbrechung des Fernmeldegeheimnisses‘ ist im privatrechtlichen Bereich nämlich nicht geregelt. Also muss nun entweder das Gesetz geändert werden, oder aber “die Firma” muss ‘die Bearbeitung von Personendaten… unterlassen“, so der Datenschutzbeauftragte.

“Die Schweizer” :lachtot: haben nun eine Frist von 30 Tagen, die Empfehlungen des Datenschutzbeauftragten zu akzeptieren. Wenn nicht, gehts vors Bundesverwaltungsgericht .

Anmerkung: Wer nicht weiss, welche “Firma” gemeint ist, dem sei folgendes gesagt: Sie stellt keine Eingabegeräte her!

Virus in user32.dll?

Vorsicht, Avast- und GData-Benutzer. Die beiden genannten Virenscanner sorgen seit letzter Nacht für einen False positive bei der Windows XP-Systemdatei user32.dll. Wird diese Datei gelöscht, werden etliche Programme nicht mehr funktionieren oder das System gar nicht mehr starten.

Zwar sorgt Windows’ System File Protection für eine Wiederherstellung. Ist diese jedoch deaktiviert (oder es ist keine Kopie der Datei vorhanden), hilft nur noch eine Reparatur- oder Neuinstallation.

Bis korrigierte Signaturen erschienen sind, sollte also für die entsprechende Datei eine Ausnahmeregel erstellt werden.

Quelle: Heise

Debil in Down-Under

Nachdem RTL (und diverse andere Medien) die ganze Woche einen Riesenbohei um ihre tolle Dschungel-Show “Ich bin ein Star - holt mich hier raus” abgezogen haben, hab ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, mir das Ganze auch anzusehen (es gab ja auch wenig brauchbare Alternativen um die Uhrzeit).

Was ich erleben musste, war allerdings erschreckend. Eine grenzdebile Truppe (einschliesslich der Moderatoren), die sich -nach langweiligem Vorstellungsgeplänkel- durch den Matsch kämpft um dort anzukommen, wo sie womöglich die nächsten zwei Wochen verbringt: Ein RTL-Straflager in Australiens Dschungel.

Auffällig dabei: Schon vorher wild rumheulende Tanztussis (Frau Edvardsson und Herr Antony), ein permanent vor sich hinprollender DJ, der mit allem angibt, was er vermutlich nicht hat oder kennt, eine völlig durchgeknallte Barbara Herzsprung, die eine Pestizid für nen Deoroller hält, ein wenig belastbarer Schlagerrentner und mittendrin einige wenige Normalos, von denen in meinen Augen die wilde Frau Schaffrath neben Herrn Schimpf die beste Figur abgibt. Wozu ein Ex-Torwart im Dschungel Haargel braucht, lassen wir mal dahingestellt.

Die Moderatoren (Zietlow/Bach) lassen zwischendurch immer wieder halbgare Witzchen ab, die irgendwie kein Mensch braucht. Als ich dann dachte, es würde interessant, als DJ ‘Angeber’ Tomekk in einen Wassertank gesperrt wurde (”Wasser ist nicht mein Element” betonte er etwa 5 mal), war das dann auch schneller wieder vorbei, als es angefangen hatte. Heute Abend darf Lisa ‘Fast-Superstar’ Bund dann zum Ungezieferessen antreten. Mahlzeit, viel Spass dabei!

Mein Urteil:

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