MS-Keyboards gehackt

Microsofts schnurlose Tastaturen sind ein Sicherheitsrisiko. Das hat die Firma Dreamlab Technologies aus der Schweiz jetzt herausgefunden. Diese zeigte sich überrascht, wie leicht es ist, die Verschlüsselung zu knacken und somit den kompletten darüber laufenden Datenverkehr (worst case: Passwörter, PINs, TANs, etc.) mitzuschneiden.

Demnach kommt dort lediglich eine XOR-Technik mit einem 8-Bit-Schlüssel zum Einsatz und wird so lange genutzt, bis die Verbindung neu kalibriert wird. Per Bruteforce wäre dies relativ schnell geknackt. Bestätigt wurde dies für die Serien Wireless Optical Desktop 1000/-2000. Ob das auch für die 3000er und 4000er Serie gilt, ist offenbar noch nicht klar. Diese nutzen aber dieselbe Übertragungstechnik. Bluetoothmodelle sind davon wohl definitiv nicht betroffen. Dreamlab hat die Daten aus einer Distanz von 10 Metern abgegriffen. Mit dem entsprechenden Equipment sind aber auch grössere Entfernungen denkbar.

Auch einige Modelle von Logitech setzen auf diese Funktechnik, nutzen aber eine zusätzliche Verschlüsselung.

Quelle: Golem

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