Erster Password-Fall in Grossbritannien

Letzen Monat trat im vereinigten Köngreich das umstrittene Gesetz, das die Herausgabe von Passwörtern an die Polizei anordnet, in Kraft. Nun ist der erste Fall da.

Gulli berichtet über eine Tierrechtlerin, die allerdings abstreitet, etwas auf ihrem PC verschlüsselt zu haben. Sie sagt, sie sei gar nicht fähig, ein Programm wie PGP zu bedienen und der verschlüsselte Content stamme nicht von ihr. Aber selbst wenn einen solchen Key hätte, würde sie ihn nicht herausgeben.

Heikel wird die Sache dadurch, da die besagte Frau die Firma Huntingdon Life Sciences bekämpft, eines der weltweit grössten Tierversuchslabore. Dort beteiligte Personen werden seit geraumer Zeit boykottiert und bedroht.

Es ist in solchen Fällen allerdings gar nicht nachvollziehbar, an wen die verschlüsselte Nachricht überhaupt gerichtet war, bzw. ob der Empfänger überhaupt einen entsprechenden Schlüssel hat.

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