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Gravenreuth in Berlin verknackt

Mittwoch, 12. September 2007, 18:29 von KRiZZi

Das Amtsgericht Berlin hat den Münchner Abmahn-Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth gestern wegen versuchten Betruges zu 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Dieser hatte ungerechtfertigt die Domain der taz pfänden lassen. Schon im letzten Jahr mahnte er die taz ab, weil er unaufgefordert eine Bestätigungs-eMail für deren Newsletter erhalten hatte (ja, wir reden hier über das durchaus übliche ‘double-opt-in‘ ). Er erwirkte eine einstweilige Verfügung und liess die taz mehr als 600 Euro zahlen.

Der Betrag wurde lt. taz bezahlt, dennoch liess Gravenreuth deren Domain pfänden. Als der Sympathiebolzen diese dann versteigern wollte, erwirkte wiederum die taz eine einstweilige Verfügung, und das Verbot gegen das o.g. eMail-Bestätigungsverfahren wurde wieder aufgehoben.

Nun stellte die Zeitung Strafanzeige wegen versuchten Betruges, da Gravenreuth behauptete, die taz habe den Betrag nicht gezahlt, was aber widerlegt wurde. Bei der anschliessenden Durchsuchung der Kanzlei des Anwalts fand die Polizei ein Fax, das Gravenreuth überführte, der nun wohl nur noch versuchte, sich herauszureden.

Das wurde offenbar sogar dem Gericht zu blöd. Ergebnis: 6 Monate ohne Bewährung und keine Geldstrafe, da der Anwalt bereits 2000 zu Geldstrafen wegen Urkundenfälschung in 60 Fällen verurteilt wurde. Das Gericht betonte, dass die Allgemeinheit vor Gravenreuth geschützt werden müsse.

Leider ist das Urteil noch nicht rechtskräftig, so dass der Münchner noch Berufung einlegen kann. Gegenüber Golem sagte der Anwalt heute, er habe bis zur Aufhebung der einstweiligen Verfügung noch offene Forderungen gegenüber der taz gehabt. Er habe einen Zahlungseingang auf eine von der Zeitung gewählten Bezeichnung verbucht, da in diesem Fall bei Unklarheit ungesicherte Forderungen zuerst abgedeckt werden müssten.

Falsch sei, dass er die Pfändung mit dem Nichterhalt des Geldes begründet habe, wie die taz in ihrem Artikel schrieb. Die Hauptsacheklage gegen die taz sei ebenfalls noch anhängig, ein Termin ist für August 2008 angesetzt, so Gravenreuth.

Bis dahin ist er dann vielleicht auch wieder aus dem Knast raus!

Quelle: Golem, Gulli

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In Skype ist der Wolf… äh… Wurm drin

Dienstag, 11. September 2007, 17:37 von KRiZZi

In in der Kommunikationssoftware Skype ist zur Zeit lt. Hersteller ein Wurm unterwegs, der sich erstmal in Nachrichten wie "look what crazy photo Tiffany sent to me, looks cool" äussert. Dort enthalten ist auch ein Link, der auf einen Schädling verweist.

Sobald dieser aktiviert wird, schaltet er verschiedene Antivirensoftware einfach ab, blockiert Updateserver mittels Hosts-Einträgen und installiert einen Trojaner, der den Rechner ausspäht. Ferner verschickt er Nachrichten an die Kontakte aus Skypes Kontaktliste, um sich zu verbreiten.

Diese Nachrichten können in verschiedenen Sprachen auftauchen. Der Link verweist auf eine .scr-Datei, die von Windows direkt ausgeführt werden kann (Bildschirmschoner). Zur Verschleierung wird das Bild ’seifenblase.bmp’ angezeigt, was bei den meisten Windows-Installationen zum Standard gehört.

Antivirenhersteller stellen nun nach und nach Signaturen zur Verfügung, die die Malware mit den Namen W32.Pykspa.D, W32/Skipi.A oder w32/Ramex.A erkennen. Ebenfalls stellt Skype selbst eine manuelle Entfernungsmethode in einem Securitybulletin vor. Symantec beurteilt den Verbreitungsgrad des Wurms als gering.

Für den Otto-Normal-User bedeutet das, am Besten keine unerwarteten Links in eMails oder beim Instant Messaging anzuklicken.

Die schon etwas länger bekannte Sicherheitslücke mit speziellen URLs bei Skype, Firefox und auch anderen Anwendungen ist zwar weiterhin vorhanden, wird von diesem Wurm aber offenbar nicht ausgenutzt. Die Entwickler von Skype stufen dies ohnehin als einen Windows-Fehler ein. Scheinbar gibt es aber eine recht simple Lösung für das Problem, welche ggf. beim nächsten Skype-Upgrade enthalten sein soll.

Es handelt sich hier übrigens nicht um eine Aktion unseres verehrten Innenministers. Was der so vorhat, kann man hier nachlesen (bitte Mageninhaltauffangbehältnis bereithalten).

Quelle: Heise

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BKA pocht auf sein Eigentumsrecht

Montag, 10. September 2007, 18:54 von KRiZZi

Kommt niemals auf die Idee, eine etwaige, vom BKA bei euch installierte Wanze einfach zu zerstören oder gar zu verkaufen. Wie Gulli heute berichtet, haben 2 Berliner Linke etwas ganz ähnliches getan. Nicht ohne Folgen.

Von vorne: Die Wanze wurde im Rahmen des G8-Gipfels am Fahrzeug eines mutmasslichen Störers angebracht, was dieser jedoch entdeckte und diese prompt dem Berliner Kulturzentrum ‘Kato‘ spendete, wo sie versteigert wurde.

Leider hatte das BKA schon im Vorfeld die Herausgabe der Gerätschaft gefordert und wirft den betroffenen Personen nun Hehlerei vor, da der Sender ‘Bundesbesitz’ sei. Dies wiederum bestreiten die ALB (Antifaschistische Linke Berlin), da sich die Wanze nach der Anbringung an besagtem Fahrzeug ja nicht mehr in deren Besitz befand. Ausserdem hätte bei einer Straftat doch auch der Käufer vorgeladen werden müssen.

Nun spekuliert Gulli weiter, ob eine Zerstörung einer heimlich angebrachten Überwachungskamera dann vielleicht Zerstörung von Bundeseigentum sei. Oder gar die Entfernung eines Bundestrojaners dann Computersabotage?

Au weia!

Update: Wer jetzt glaubt, so was gibt es nur in Deutschland, der irrt. Auch Neuseeland hat so was drauf!

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Games GRATIS von Ubisoft und McDonalds

Donnerstag, 6. September 2007, 21:43 von KRiZZi

Nachdem EA vor kurzem Command & Conquer zum kostenlosen Download angeboten hat, gibt’s das nun auch von Ubisoft:

Via gamershell gibt es die beliebten Games FarCry, Tom Clancy’s Ghost Recon, Prince of Persia: The Sands of Time und Rayman Raving Rabbids jetzt ad-supported by McDonalds ebenfalls kostenlos.

Bei der Freischaltung muss man allerdings einen Wohnsitz in den USA angeben, da die Games hierzulande noch im Verkauf sind und somit nicht kostenlos angeboten werden dürfen. Es empfiehlt sich ausserdem, einen Downloadmanager einzusetzen, da die Server ‘recht gut ausgelastet’ sind und direkte Downloads schonmal abbrechen können.

Was man natürlich in Kauf nehmen muss, sind Banner im Startscreen und Videos zwischendurch, was aber angeblich den Spielfluss nicht stören soll.

PS: Das C&C gibt’s übrigens hier.

Quelle: Welt Online

 Update: Hab’s jetzt mal mit Rayman Raving Rabbids ausprobiert. Ich bekomme trotz UBI-Account mit US-Wohnsitz eine Meldung, dass ich in den USA leben müsse, um das Spiel zu spielen. Ich geh mal stark davon aus, dass meine IP-Adresse mich verrät. Bei einer Trennung vom Netz erhalte ich einen ‘internal error’. Andererseits hab ich in einigen deutschen Foren gelesen, dass die Leute es spielen konnten. Wenn also jemand nen heissen Tipp für mich hat, bitte einen kurzen Kommentar. Danke!

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‘Retro’-Party von Tristar am 08.09.2007

Montag, 3. September 2007, 20:49 von KRiZZi

Vor ca. 20 Jahren (genau genommen am 19.12.1987) veröffentlichte die damalige Amiga-Crackertruppe Tristar ihr erstes Intro. Das muss doch gefeiert werden, oder?

Und zwar am 08.09. im Wuppertaler Brauhaus (Kleine Flurstr. 5, 42275 Wuppertal) in Barmen. Die Ex-Scener haben nämlich wirklich Mann und Maus wieder zusammengetrommelt, um sich selbst ein Wenig zu feiern.

Ein Bisschen was zu Story:
Nach der Gründung von Tristar 1987 folgte 1988 aus "rechtlichen Gründen" auch schon wieder das Aus. Im Jahre 1990 folgte dann die Fusion mit Red Sector, welche dann unter dem Namen TRSI firmierte. 2002 wurden dann in einem extra dafür eingerichteten Forum Leute für eine reine Demogruppe (ohne jegliche illegale Aktivität!) rekrutiert, was in Windows-Versionen alter Amiga-Games mit 96KB Filegrösse resultierte.

TRSI Picture

Auf der Party werden alte Intros/Demos auf einer Leinwand gezeigt. Auch sonst werden von den Organisatoren jede Menge Überraschungen für alle Altersgruppen versprochen. Eingeladen sind sogar Leute von der Staatsanwaltschaft, die bestimmt auch die eine oder andere Anekdote auf Lager haben.

Quelle: Gulli

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Google Earth für Überflieger

Montag, 3. September 2007, 20:16 von KRiZZi

Offenbar haben sich die Programmierer bei der Entwicklung gelangweilt, oder wie wäre sonst der versteckte Flugsimulator zu erklären, der in Google Earth enthalten ist.

Mit den Tasten Strg+Alt+A (Windows) bzw. Command-Option-A (Mac) lässt sich das Terrain mit 2 verschiedenen Flugzeugtypen erkunden. Nach dem ersten Start dieses ‘Easter Eggs’ wird das Ganze dann im Tools-Menü abgelegt, so dass man es danach ganz Windows-like per Maus starten kann.

Das Beste: Seitens Google gibt es keinerlei Statement oder überhaupt irgendeinen Hinweis zu dieser Funktion. Dafür gibt es aber eine Anleitung!

Achtung: Unter Windows kann es u.U. auch erforderlich sein, die Tastenkombinationen Strg-A oder Strg-Windows-A zu benutzen.

Quelle: Computerbase

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Da werden sie geholfen

Sonntag, 2. September 2007, 00:08 von KRiZZi

Das hier hab ich gerade eher zufällig gefunden:

Wer mich, bzw. die näheren Umstände kennt, weiss warum ich dabei doch etwas schmunzeln musste (die Lösung liegt chronologisch ein Wenig zurück)!

Ich frag mich langsam, warum ich solche Spots nie im TV sehe. Auf welchen Sendern laufen die denn so?

Wie auch immer, ich wünsch euch allen nen schönen Sonntag.

Gruss
Sascha

Update:


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