Copyright ad absurdum
Die Software von coupons.com ermöglicht es, in einem bestimmten Masse Gutscheincodes von Werbepartnern auszudrucken. Die hier getroffene Massnahme zur Einschränkung dieses Vorgangs wird jedoch dilletantischerweise in der Windows-Registry festgehalten. Löscht man dort die entsprechenden Registry-Schlüssel, weiss die Software nicht mehr, wie viele Coupons sie schon gedruckt hat. Ein -nachvollziehbar- sehr leicht zu knackender Schutz.
So weit, so schlecht. ![]()
Ein User aus Kalifornien hat, um seine Fähigkeiten zu demonstrieren und einen Job bei dieser Firma zu bekommen, eben genau diesen Schwachpunkt demonstieren wollen und wirft damit nun die Frage auf, ob man (bezogen auf diesen Fall) überhaupt Dateien auf seinem eigenen PC verändern darf. Wenn es nach coupons.com geht, soll er nun nämlich genau dafür bestraft werden.
Gulli (in diesem Fall -wie so oft- Quelle) spinnt das Ganze noch weiter und wirft hier sogar die Frage auf, ob eine Neuinstallation eines Systems, auf dem jemals eine Software von coupons.com installiert war, einen Versuch darstellt, diesen besagten Schutz zu umgehen.
Wem das jetzt kompliziert, verrückt oder einfach ‘amerikanisch’ vorkommt, der ist damit wohl auf dem richtigen Weg!















