Wiki-Vandalismus
Die Wikipedia Community erhebt schwere Vorwürfe gegen diverse Unternehmen und Behörden, weil diese angeblich mit böser Absicht Inhalte verändert oder gelöscht hätten.
Wie Gulli heute berichtet, wurde dies durch den neuen WikiScanner von Virgil Griffith aufgedeckt. Dieser liess Rückschlüsse auf grössere Organisationen mit eigenem IP-Adresspool zu. Laut Radio Köln handelt es sich hierbei unter anderem um Wal-Mart, Sony, Disney und sogar British Labour Party, CIA und Vatikan. Zum Beispiel wurden von einem Pharmaunternehmen einfach mal einige Nebenwirkungen (Selbstverletzungs-/Selbstmordabsichten) eines Antidepressivums aus dem Text entfernt. Auch Mineralöl- und Chemieunternehmen sollen Artikel manipuliert haben, um so im Nachhinein Dinge zu verschleiern.
Für Insider ist das wohl nicht wirklich Neues, dort wird das Ganze als Wiki-Vandalismus bezeichnet. Nur, dass durch den WikiScanner jetzt das auf den Tisch kommt, was wohl vielen ohnehin schon klar war.
















5. November 2007 um 06:31 Uhr
[...] Bereiche. So wird der Blick ins Wiki kontrollierbar. Aufgrund dieser Personalisierung ist zudem Vandalismus im Firmen-Wiki praktisch [...]
9. November 2008 um 08:13 Uhr
Und ich hatte mich schon gewundert… Denn mir ist es ebenfalls aufgefallen, dass von heute auf morgen Texte verschwunden sind oder selbstverherrlichend zum Artikel eingepflegt wurden.